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Italienische Pasta – Nudelteig

Pasta mit irgendeiner Soße – ein typisches Leibgericht, wie man es in nahezu allen Studentenhaushalten findet. Meine Liebe zur Pasta hat sich allerdings gänzlich untypisch erst nach meinem Studium entwickelt. Das mag wohl auch daran liegen, dass ich erst im Rahmen meiner Vorbereitungen für die ZDF Küchenschlacht so richtig in die Kunst der Pasta Herstellung gefunden habe.

Besonders im Hinblick auf das Thema Nudeln habe ich mich in diesem Jahr sehr stark entwickelt. Regelmäßig rotieren nun die Walzen der Nudelmaschine in meiner Küche, denn mit etwas Übung gelingt mit wenig Aufwand eine herausragende Pasta.

Die Zutatenliste ist überschaubar, es wird lediglich etwas zum ausrollen benötigt (Flasche, Nudelholz oder für Gerätefetischisten die Nudelmaschine) und die hausgemachten Nudeln schlagen die handelsübliche Pasta in Geschmack und vor allem auch hinsichtlich der deutlich geringeren Kochzeit.

Mein italienischer Pastateig ist eine Variante, die ich besonders dann empfehle, wenn bei der Nudel noch ein gewisser Biss gewünscht ist. Das liegt vor allem am Hartweizengrieß, der im Verhältnis von 1:1 zum Mehl verwendet wird. Und durch die zusätzliche Zugabe von Olivenöl im Teig quellen die Nudeln weniger im Kochwasser. Daher lässt sich aus der ungekochten das Volumen der anschließend gekochten Pasta besser kalkulieren. Ich bin gespannt welche Erkenntnis ihr aus den Nachkochen zieht.

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Italienische Pasta - Nudelteig
Vorbereitung 10 Minuten
Kochzeit 2 Minuten
Wartezeit 30 Minuten
Portionen
Personen
Zutaten
Vorbereitung 10 Minuten
Kochzeit 2 Minuten
Wartezeit 30 Minuten
Portionen
Personen
Zutaten
Anleitungen
  1. 100 g Mehl und 100 g Hartweizengrieß in eine Schüssel geben. Zwei Eier aufschlagen und hinzugeben. 1 g feines Meersalz hinzugeben und alles für mindestens 7 Minuten gut verkneten, bis ein geschmeidiger Teig entsteht.
  2. Anschließend 1 EL Olivenöl über den Teig geben und einarbeiten, bis dieser das Öl vollständig aufgenommen hat. Das Kneten geht nach der Zugabe des Olivenöls deutlich schwieriger von der Hand. Einen glatten Klumpen formen und mit Frischhaltefolie abdecken. Den Teig für mindestens 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.
  3. Nach der Ruhezeit den Teig in 6 gleichen Teilen auf die gewünschte Dicke ausrollen. Dabei die Nudelteigbahnen immer wieder mit Mehl bestäuben, dass diese nicht festkleben (z.B. auf der Arbeitsplatte, am Nudelholz oder an den Rollen der Nudelmaschine).
  4. Die Nudelteigbahnen in die gewünschte Nudelform schneiden. Dies gelingt besonders gut mit den jeweils für die Nudelsorten vorgesehenen Schneideaufsätzen für die Nudelmaschine, aber mindestens genauso gut von Hand
  5. Abschließend die fertige Pasta nochmal mit Mehl bestäuben, dass diese nicht aneinander festklebt und luftig auf der Arbeitsplatte oder einem Blech bis zum Kochen auslegen.
  6. Zum Kochen einen Topf mit mindestens 3 Litern Wasser zum Kochen bringen und das Wasser stark salzen (30g Salz). Das Wasser sollte beim Kosten nach Meerwasser schmecken. Zum Kochen die Nudeln in das Wasser geben und Bissfest kochen. Die Kochzeit hängt von der Dicke der Pasta ab. Eine 1 mm dicke Nudel braucht ca. 2 Minuten. Am besten nascht man regelmäßig aus dem Topf und den richtigen Gargrad zu ermitteln. Nudeln abgießen und zügig zur Soße geben.
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  1. Hi Tobias, hab mir Grad dein Blog a bissl angeschaut. Toll!! Zwei Fragen zum nudelteig: warum das olivenöl erst zum Schluss? Merkt man da wirklich einen Unterschied zu wenn man es gleich mit reingibt Was nimmst du zum bestreuen danach? Normales Mehl, hartweizenmehl oder Roggenmehl? LG Kathi Mayer

    • Liebe Kathi,
      ich hätte beim Kochen folgendes bemerkt. Wenn ich das Öl zu Schluss dazugebe, dann behält die Nudel bei Kochen ungefähr die Dicke wie nach dem Ausrollen und schwillt nicht so sehr an. (Ob es einen Unterschied, wenn man es gleich dazu gibt kann ich dir momentan noch nicht beantworten. Ich werde es demnächst mal ausprobieren und noch etwas nachreichen.)
      Zum bestreuen nehme ich in der Regel das gleiche Mehl, das ich auch für die Nudel verwende.

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